Open Space

...mehr als nur ein Seminar!

Open Space ist eine magische Methode, bei einem Seminar, auch mit vielen TeilnehmerInnen erstaunlich schnell zu erstaunlich konkreten Lösungen zu kommen.

Unglaublich, aber wahr!

Was genau ist das also, Open Space?

Open Space (Englisch für „offener Raum“) oder Open Space Technology ist eine Methode der Großgruppenmoderation zur Strukturierung von Konferenzen. Sie eignet sich für Gruppen von etwa 50 bis 2000 TeilnehmerInnen. Charakteristisch ist die inhaltliche Offenheit: Die TeilnehmerInnen geben eigene Themen ins Plenum und gestalten dazu je eine Arbeitsgruppe. In dieser werden mögliche Projekte erarbeitet. Die Ergebnisse werden am Schluss gesammelt. Wichtig ist eine Infrastruktur, die die Umsetzung der entstandenen Projektideen organisiert, denn Open Space kann in kurzer Zeit eine große Vielfalt von konkreten Maßnahmen produzieren.

 

Idealerweise setzt sich das Plenum aus den unterschiedlichsten Professionen und damit Sichtweisen zusammen. So entsteht ein ExpertInnen-Gremium, dass in der Summe über ein enormes Fachwissen verfügt.

Aus diesem Gremium heraus bilden sich Gruppen, die gezielt an Themen arbeiten, die an diesem Tag aus dem Plenum heraus vorgeschlagen werden.

Es handelt sich dabei um Themen, für die ein/e TeilnehmerIn brennt und/oder daß ihr/ihm unter den Nägeln brennt. Es geht nicht um Probleme der Vergangenheit oder Perspektiven in eine weit entfernte Zukunft hinein. Es geht um die Gegenwart und um die Möglichkeit, aus dem Problem über dessen Lösung in ein sofortiges Handeln kommen zu können.

Es geht darum, heraus zu kommen aus der Schockstarre (zum Beispiel des Pflegenotstandes oder der gläsernen Decke für Frauen) hinein in ein aktives, selbstbestimmtes Handeln. Wir schauen gemeinsam über den Tellerrand.

 

In einem Open Space bieten wir die Möglichkeit, ohne Grenzen zu denken und zu diskutieren. Es wird keine Tagesordnung vorgegeben. Die TeilnehmerInnen gestalten ihre eigene Tagesordnung. Damit diese Veranstaltung für jeden und jede tagesaktuell. Das bietet die große Chance auch die Interessen und die Probleme sowie die Ideen der TeilnehmerInnen punktgenau zu bearbeiten – und das mit Menschen, die auch ein Interesse an genau diesem Thema haben.

Wir befinden uns an diesem Tag in einem kreativen Raum und Prozess, der uns ermöglicht, neue Wege zu gehen.

 

 

Ablauf und Vorstellung des Bar Camps mit Open Space:

 

  • Was sind die Kernthemen, worum es in der Pflege / stationären Pflege / Gesundheitsberufen / bei den Frauen gehen soll?
  • Selbststeuernde Teams
  • Partizipation
  • Weg vom Profitgedanken hin zum Gemeinwohl
  • Möglichkeit für Personen Beruf UND Berufung zu leben
  • Konkrete Themen
  • Offene Gestaltung
  • Entwicklung neuer Gedanken & Ideen
  • Kontakte selbst finden (Beispiel für Selbstorganisation)

 

 

Open Space ist eine magische Methode:

Wir gehen beim Open Space Deine Wege…

 

Wichtig für die Themen und die Gruppenarbeit:

Was ist DEIN Thema?

Wichtig ist DEINE Leidenschaft! Was willst DU konkret weitertreiben und/ oder umsetzen? Wofür brennst DU?

 

Eine Tagesordnung entsteht…

Wir starten ohne eine feste Tagesordnung – die Tagesordnung macht Ihr als Gruppe!

Themen werden an White-Board in einem leeren Stundenplan gesammelt. Jeder ordnet sich mit seinem Projekt selbst im Stundenplan ein.

So füllt sich der Stundenplan und eine Tagesordnung entsteht.

Mit der Gruppe wir jedes Thema eine Stunde bearbeitet.

Am Ende der Gruppenarbeit sollte für das Thema / die Fragestellung idealerweise ein 10-Punkte-Plan erstellt worden sein.

Dieser wird innerhalb der letzten beiden Stunden des BarCamps in einem Elevater Pitch

allen TeilnehmerInnen vorgestellt.

Ein Elevator Pitch, auch genannt Elevator Speech oder Elevator Statement, ist ein Werkzeug für eine kurze Zusammenfassung einer Idee mit dem Fokus auf die positiven Aspekte des Vorschlags, wie zum Beispiel der Einzigartigkeit und die Vorteile bei Umsetzung.

 

Wir selbst veranstalten regelmäßig Bar Camps mit Open Spaces.

Interesse? Einfach bei uns anfragen!